Algin Chemie Neustadt-Glewe

Algin-Chemie
Inhaber: Ulrich von der Heide
Brauereistrasse 39a
19306 Neustadt-Glewe
Telefon: 38757-555 160  Mail: faktura (at) algin-chemie.de

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Produktbeschreibung Leinöl

Zu verwenden als,
Korrosionsschutz- und Anstrichmittel für Holz und Metalle.

Verbrauch ca. 1 Liter für 8 bis 15 qm

In der Malerei wird Leinöl neben anderen trocknenden Ölen als Bindemittel verwendet. Es wird von alters her in der Kunstmalerei, neuerdings aber auch wieder zur Holzkonservierung im Innen und Außenbereich verwendet, beispielsweise Fachwerk, Fenster, Türen oder Holzfassaden. Es ist wasserabweisend, jedoch dampfdiffusionsoffen und dringt im Gegensatz zu anderen Bindemitteln wie Acrylaten, tief in das Holz ein, wodurch eine sehr stabile Verbindung der Farbschicht mit dem Holz resultiert.

Es ist daher auch im Außenbereich bei starker Wetterbelastung geeignet. Eine Zumischung von bis zu 10% Standöl verbessert die Wasserbeständigkeit. Runzel- und Rissbildung werden bei Bau und Handwerk durch mehrmaliges dünnes Aufbringen von Anstrichen und etwa mehrtägiges Trocknen lassen jedes einzelnen Anstrichs vermieden. Gutes Belüften, sommerliche Temperaturen und geringe Luftfeuchtigkeit beschleunigen die Trocknung erheblich. Die Trocknung ist ein oxidativer Polymerisationsprozess, der sich in Abhängigkeit von Sauerstoff, Licht, Temperatur, Luftfeuchte und Zuschlagstoffen über Jahre hinziehen kann.
Als Korrosionsschutzmittel. Waffen mittels Brünieren, Gegenstände aus Eisen erhalten einen langlebigen Rostschutz, wenn mit unverdünntem Leinöl hauchdünn vorgestrichen wird und mit pigmentiertem Leinöl oder besser Leinölfirnis der Deckanstrich erfolgt. Besonders beliebt bei Restaurationsarbeiten auch an Fahrzeugen. Das Öl bildet eine wasserunlösliche, rissfreie Verbindung mit Fe3+-Ionen im Rost.

Leinöl zur Holzkonservierung
Leinöl ist ein natürliches Schutzmittel und wird seit Jahrhunderten im Baubereich verarbeitet. Es dringt ins Holz ein und polymerisiert im Innern des Holzes zu einer unlöslichen Verbindung.
Dazu streicht man das Holz und lässt das Öl trocknen. Einige Stunden nach dem Auftragen wird noch nicht eingezogenes Öl mit einem Lappen abgenommen oder mit einem Pinsel nochmals verteilt. Besonders tief dringt reines, kalt gepresstes, rohes und nicht gekochtes Leinöl wie dieses ein und eignet sich deshalb am besten zum Grundieren.

Gekochtes Leinöl mit Trockenstoffzusätzen wird Firnis genannt.

Sicherheitsdatenblatt hier anzeigen/downloaden

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